Zum Schwarzen Kameel, PUM Friese GmbH
Damals und Heute
Im Jahre 1618 erwarb Johann Baptist das damals schon traditionsreiche Haus und richtete eine Gewürzkrämerei ein. Heiteren Sinnes nannte er sie „Zum Schwarzen Kameel“.
Joseph Stiebitz übernahm zwei Jahrhunderte später das Reich der edlen Weine und duftenden Spezereien und gründete jene Familie, der das Lokal seinen zweiten, nicht minder vertrauten Namen verdankt.
Im Jahre 1825 erhielt die Firma den Hoflieferantentitel, mit der Auflage für den Allerhöchsten Hofbedarf, Waren in bester Qualität, verbunden mit den niedrigsten Preisen abzuliefern.
Mit dem Lokal verbindet man aber auch Beethoven- Erinnerungen. Wann immer Beethoven in Wien war, besuchter er das Schwarze Kameel. Aus dieser Zeit stammt a7uch ein Brief, welcher sich in Familienbesitz befindet. IN diesem Brief geht es unter anderem auch um eine Beteiligung von qualitativ hochwertigen Speisen und Weinen.
1901 wurde in der Bognergasse 5 ein neues Haus gebaut und das schwarze Kameel bekam sein heutiges Interieur: Edlen Jugendstil. Längst ist dieses architektonische Gesamtkunstwerk zu einer liebevoll bewahrten Wiener Institution geworden, doch sein kulinarisches Innenleben ist so lebendig wie eh und je: Zwei Generationen der Familie Friese bewahren verlässliche Kontinuität und unwiderstehliche Vielfalt.
Die wichtigste Rolle in dieser facettenreichen Inszenierung spielen jedenfalls die Gäste: Persönlichkeiten, die mit ihrer kompetenten Freude an den guten Dingen des Lebens im Schwarzen Kameel die unendliche Geschichte stilvollen Genießens fortschreiben.
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