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Arbeitsmarkt Österreich 2025: Zahlen, Fakten, Entwicklungen

Was die aktuellen Zahlen für deine Jobsuche bedeuten – und warum trotz mehr Arbeitslosen weiterhin Fachkräfte fehlen.

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Die Lage auf einen Blick

Der österreichische Arbeitsmarkt 2025 sendet gemischte Signale: Auf der einen Seite steigen die Arbeitslosenzahlen, auf der anderen Seite suchen Unternehmen nach wie vor händeringend nach qualifizierten Mitarbeiter:innen. Wie passt das zusammen? Und was bedeutet das konkret für dich, wenn du gerade auf jobs.at einen neuen Job suchst oder einen Jobwechsel planst?

Dieser Artikel gibt dir einen sachlichen Überblick über die aktuellen Zahlen, erklärt die Hintergründe und zeigt dir, worauf es in einem angespannten Markt ankommt.

7,5 %

Arbeitslosenquote Österreich (April 2026)

320.316

Arbeitslose Personen gesamt (April 2026)

54%

Unternehmen mit offenen Stellen, die sie nicht besetzen können

Arbeitslosigkeit: Zahlen und Hintergründe

Nach zwei Jahren wirtschaftlicher Rezession ist Österreichs Wirtschaft 2025 nur minimal gewachsen, und die Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Seit April 2023 steigen die Arbeitslosenzahlen kontinuierlich – auch wenn die Anstiege langsamer werden.

Aktuell sind österreichweit rund 320.000 Personen beim AMS als arbeitslos vorgemerkt. Hinzukommen Schulungsteilnehmer:innen, sodass die Gesamtzahl der beim AMS vorgemerkten Personen Ende April 2026 bei rund 398.000 lag – ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Nicht alle Gruppen sind gleich betroffen. Die Arbeitslosigkeit im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen steigt weiterhin deutlich – beides Branchen, in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind. Für Männer hingegen zeigt sich insbesondere in Bau und Industrie eine leichte Entspannung.

Besonders alarmierend: Der Anteil der Langzeitbeschäftigungslosen liegt aktuell bei 32 Prozent aller Arbeitslosen: ein Wert, der auf verfestigte Arbeitslosigkeit hindeutet. Wer länger ohne Job ist, sollte frühzeitig aktiv werden: Ein jobs.at Jobalarm hilft dir dabei, passende neue Stellenangebote sofort zu erhalten ohne täglich selbst suchen zu müssen.

Fachkräftemangel: Das Paradox des österreichischen Arbeitsmarkts

Steigende Arbeitslosigkeit auf der einen Seite und dennoch klagen Unternehmen über fehlende Fachkräfte. Dieses Paradox erklärt sich durch einen sogenannten Qualifikationsmismatch: Die Qualifikationen der Arbeitssuchenden und die Anforderungen der offenen Stellen passen schlicht nicht zusammen.

Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (54 Prozent) gibt an, derzeit offene Positionen nicht besetzen zu können. Für zwei Drittel der Mittelstandsunternehmen stellt der Fachkräftemangel das größte Wachstumsrisiko dar.

Die Gründe dafür sind strukturell: Demografischer Wandel, Pensionierungswellen erfahrener Fachkräfte und eine Digitalisierung, die neue Kompetenzen erfordert – all das verschärft die Lage langfristig.

Für Jobsuchende bedeutet das aber auch eine Chance: Wer gezielt in gefragte Bereiche wechselt oder sich weiterbildet, hat trotz angespanntem Markt gute Karten. Auf jobs.at findest du täglich aktuell offene Stellen in den gefragtesten Branchen Österreichs.

Branchen im Fokus

Branche Situation Trend
Gesundheit & Pflege Akuter Mangel – 79 % der Betriebe haben unbesetzte Stellen Verschlechternd
Tourismus & Gastgewerbe 67 % der Betriebe finden kein Personal Anhaltend kritisch
Handwerk & Gewerbe Fachkräfte fehlen auf breiter Front Verschlechternd
IT & Technologie Hochqualifizierte Stellen bleiben lange offen Stabil angespannt
Handel Steigende Arbeitslosigkeit und gleichzeitig offene Stellen Ambivalent
Industrie & Bau Leichte Erholung bei Beschäftigung Stabilisierend

Quellen: EY Mittelstandsbarometer 2025, ORF Österreich, jobberie.eu

Besonders viele offene Stellen gibt es in den Bereichen Handwerk, Hospitality, Transport und Logistik, Elektronik sowie IT.

Regional unterschiedlich: Wien vs. Bundesländer

Bundesland Oberösterreich Arbeitslosenquote
Grafik Arbeitslosenquote AMS

Foto: Grafik AMS Oberösterreich

Der Arbeitsmarkt ist in Österreich stark regional geprägt. Oberösterreich weist mit 5,2 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote im Bundesländervergleich auf. Wien liegt mit über 11 Prozent am anderen Ende der Skala: ein Unterschied, der sich unter anderem durch die höhere Bevölkerungsdichte, die Branchenstruktur und den größeren Anteil an Arbeitssuchenden aus dem Ausland erklärt.

Regional betrachtet sind Unternehmen in Kärnten besonders stark betroffen: 42 Prozent bewerten die Situation bei der Fachkräftesuche als sehr schwierig. Vorarlberg schneidet dagegen vergleichsweise gut ab.

Tipp:

Auf jobs.at kannst du deine Jobsuche gezielt nach Bundesland oder Region filtern. So siehst du auf einen Blick, wo in Österreich gerade besonders viele Stellen in deinem Bereich ausgeschrieben sind.

Logo jobs.at
Was bedeutet das für deine Jobsuche?

Der aktuelle Markt ist anspruchsvoller als noch vor zwei Jahren, aber keineswegs hoffnungslos. Diese Punkte helfen dir:

  • Qualifikation zahlt sich aus. Je spezifischer deine Kompetenzen, desto besser deine Chancen – auch in einem schwierigen Umfeld.

  • Branchen mit Mangel aktiv anschauen. Gesundheit, IT, Handwerk und Tourismus suchen weiterhin aktiv Personal. Jetzt auf jobs.at filtern →

  • Regionale Flexibilität erhöht deine Chancen. In manchen Bundesländern ist die Lage deutlich entspannter als in Wien.

  • Unterlagen aktuell halten. Ein überzeugender Lebenslauf ist der erste Schritt. Mit dem jobs.at Lebenslauf-Tool erstellst du ihn schnell und professionell.

  • Jobalarm einrichten. Damit passende neue Stellen automatisch zu dir kommen – hier kostenlos aktivieren.

Der aktuelle Markt ist anspruchsvoller als noch vor zwei Jahren, aber keineswegs hoffnungslos. Diese Punkte helfen dir:

  • Qualifikation zahlt sich aus. Je spezifischer deine Kompetenzen, desto besser deine Chancen – auch in einem schwierigen Umfeld.

  • Branchen mit Mangel aktiv anschauen. Gesundheit, IT, Handwerk und Tourismus suchen weiterhin aktiv Personal. Jetzt auf jobs.at filtern →

  • Regionale Flexibilität erhöht deine Chancen. In manchen Bundesländern ist die Lage deutlich entspannter als in Wien.

  • Unterlagen aktuell halten. Ein überzeugender Lebenslauf ist der erste Schritt. Mit dem jobs.at Lebenslauf-Tool erstellst du ihn schnell und professionell.

  • Jobalarm einrichten. Damit passende neue Stellen automatisch zu dir kommen – hier kostenlos aktivieren.

Ausblick: Was 2026 bringt

Klar ist: Der strukturelle Fachkräftemangel in bestimmten Branchen bleibt bestehen – unabhängig von der Konjunktur. Wer sich heute gezielt weiterentwickelt und auf gefragte Kompetenzen setzt, bringt sich langfristig in eine gute Ausgangsposition. Und wer aktiv auf Jobsuche ist: Auf jobs.at sind täglich neue Stellen aus ganz Österreich – jetzt Job finden.

Die wichtigsten Takeaways

  • Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 7,5 Prozent – mit großen regionalen Unterschieden.
  • Gleichzeitig kann mehr als die Hälfte der Unternehmen offene Stellen nicht besetzen.
  • Besonders betroffen vom Fachkräftemangel: Gesundheit, Tourismus, Handwerk und IT.
  • Weiterbildung und Qualifikation sind der wichtigste Hebel für Jobsuchende.
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